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Montag, 21. Januar 2013

Ich bin verliebt!

Draußen war erst alles grau. Dann wurde alles weiß. Aber bei mir auf dem Sofa ist es gerade wundervoll bunt und fröhlich:

Durch die tolle, neue Sockenwolle, die ich gerade verstricken darf! Natürlich nicht für mich :-) Aber ich habe ganz fest vor, so ein Paar Socken diesmal auch für mich zu stricken! Gute-Laune-Socken!
Und weil es auf dem Sofa so schön ist, hat mich dann noch eine Ente besucht:

Die Tochter wird Erzieherin und darf so was im Unterricht machen. Und ich darf helfen - ich bin der "Nähjoker"! Jetzt haben wir im ganzen Haus gelbe Fusseln! Buntes Leben!
Ich muss zurück auf´s Sofa - die Suchtsocken rufen nach mir! Nur noch ein Ringel...

Samstag, 12. Januar 2013

Die Frisur - Teil 2

Juhu, hier bin ich wieder! Danke für´s Warten!
Am Donnerstag Nachmittag bin ich also zu meinem Termin gefahren. Sehr freudig aufgeregt. Ich wurde sehr freundlich empfangen und dann ging es los! Zuerst habe ich erzählt, warum ich da bin (siehe Teil 1). Beim Erzählen kam mir dann auch noch, dass ich ja meine Haare bisher vollkommen unter Kontrolle hatte - egal, wie ich geschlafen habe, auf dem Nachttisch lag der Haargummi und jeden Morgen war die Frisur wieder wie immer. Das gibt schon auch Sicherheit, aber davon möchte ich mich wegentwickeln. Von der kontrollierten Frisur zur Lebendigkeit. Danach gab es noch einige Fragen zu Haaren allgemein, ob ich Bewegung im Haar mag z.B. Und ich habe gesagt, dass ich es absolut nicht ausstehen kann, wenn mir die Haare (beim Stricken :-) ins Gesicht fallen. Frau Bär von "Haare Pur" hat dann mit den Fingern meine Haare "erfühlt", in welche Richtung sie wo wachsen, wo Wirbel sind, vielleicht auch die Energie!? Dann hat sie die Schere genommen und es ging los. Wohlgemerkt, ich saß vor dem abgehängen Spiegel. Die Haare wurden zuerst trocken geschnitten und jetzt weiß ich wie sich die Topmodels von Heidi Klum beim Umstyling fühlen. Obwohl ich das ja wollte und mich riesig auf meinen Termin gefreut habe, war mir am Anfang ganz schön flau zumute, gefolgt von leicht erhöhtem Puls, bis wieder zu Normalzustand. Nach dem Schnitt ging es zum Waschen - im Liegen, ohne verkrampften Nacken, echt eine Wohltat. Und dann wurde noch einmal nass nachgeschnitten. Es wurde ein wenig Pflanzenwasser "Rose-Gingko" aufgesprüht, damit sich die Schnittstellen besser schließen. Man sieht Haare dort nämlich sehr wohl als lebendig an und nicht nur als tote Anhängsel. Am Schluss wurde die Frisur nur mit ein wenig warmer Luft aus dem Fön und den Fingern getrocknet. Fertig! Kein Stylingprodukt, kein Haarspray, einfach nur meine Haare!

Und das war die neue Frau, die mich dann aus dem Spiegel angeschaut hat:


In der ersten Nacht habe ich so gut wie nicht geschlafen, ich fühlte mich sehr unruhig. Hatte das Gefühl ich kann meinen Kopf nicht auf mein Kissen legen und habe dann im Sitzen auf dem Sofa vor mich hin gedöst. Keine Ahnung, ob das der Phantomschmerz der langen Haare war, so wie nach einer Armamputation! Oder doch nur der Wetterwechsel, von dem ich am nächsten Tag dann Kopfweh hatte. Auf alle Fälle kann man sich bei dieser Frisur sehr einfach Pfefferminzöl auf die Kopfhaut massieren. Letzte Nacht habe ich gut geschlafen und so langsam identifiziere ich mich mit meinem Bild im Spiegel. Nicht dass es mir nicht gefällt. Ich finde es ist genau das dabei herausgekommen, was ich erzählt habe und was ich fühle! Aber nicht umsonst habe ich früher fast nie in den Spiegel geschaut, ich sah ja immer gleich aus. Das ist jetzt anders. Das ist spannend, aber auch vollkommen ungewohnt.

Welch ein Jahresbeginn! 2013 ich komme!

P.S.: Eben bekam ich einen Newsletter vom Möbelschweden: "Zeit für Veränderung!" Wie wahr!

Die Frisur - Teil 1

Frauen und Haare ist ja so ein Thema! Ich denke, ich wisst alle, wovon ich rede. Ich gehöre zu dem Typ "praktisch", das heißt, ich möchte nicht allzu viel Zeit auf meine Frisur verwenden. (Da könnte man ja stattdessen stricken!). Außerdem habe ich nie eine Idee, wie ich meine Haare haben möchte. Die Erfahrung hat leider auch schon gezeigt, dass die Frisur der tollen Frau aus dem tollen Film, bei mir dann leider nicht so aussieht. Oder nur, wenn ich drei Stunden stylen würde - täglich. Also wuchsen meine Haare in Ermangelung einer Alternative langsam, still und leise vor sich hin und wurden nur zweimal im Jahr vom 10 Euro Friseur ihrer Spitzen beraubt. Das mit der Farbe ist im Prinzip ähnlich, keine Lust auf ständiges Ansatzfärben und dann halt auch noch der Ökoaspekt. So sah das Ganze Donnerstag früh aus:


Und da ich es absolut nicht leiden kann, wenn mir Haare ins Gesicht hängen, war der Haargummi mein täglicher Begleiter und die Frisur war immer so:


Jetzt hatte ich aber in letzter Zeit immer öfter das Gefühl, dass meine Frisur nicht mehr zu mir und meinem tollen, kreativen, abwechslungsreichen Leben passt. Nicht zu meinem Wollgeschäft! Leicht durchgeknallt, ich weiß, aber halt ein Gefühl, das sich breit gemacht hat. Was tun? Eine Idee hatte ich immer noch nicht. Wie so oft, kam die Lösung schon bald. (Da gibt´s so was mit "Bestellungen beim Universum" vielleicht ist da ja doch was dran!?) Kurz vor Weihnachten surfte ich ein wenig im Internet und suchte nach Naturfriseuren in Aschaffenburg. Dabei stieß ich auf diese wundervolle Homepage: Haare pur.
Und beim weiteren Lesen fand ich die Methode:

Bewusstes Haare Schneiden - Haare fühlen

Wir arbeiten ohne Spiegel und wir erfühlen gemeinsam Ihre Bedürfnisse. Eine meditative, entspannende Haararbeit! Der Haarschnitt entsteht aus Ihrem tiefsten inneren Gefühl heraus. Ein sich Einlassen auf tiefe Energiearbeit. Diese Art des Haare schneidens ist nur bei chemisch unbehandeltem Haar möglich.

Die Antwort auf meine Suche - ein Haarschnitt nach meinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen. Also kreativ, lebendig, wild. Und nicht so langweilig, wie ich meine aktuelle Frisur empfand.
Ich habe sofort einen Termin gemacht. Am Donnerstag Abend war es dann soweit. Und was dabei herausgekommen ist erzähle ich später, jetzt ist nach Ladenöffnung und Strickkurs heute Morgen Zeit für ein kleines Päuschen!

Dienstag, 8. Januar 2013

Donnerstag, 3. Januar 2013

Immer noch Urlaub

Ja, ich habe immer noch Urlaub! Und ich nutze ihn immer noch tiefenkreativ - ganztags. Heute war ich allerdings das erste Mal in diesem Jahr einkaufen. Ein wenig Papierwaren für den Laden. Und ein wenig Esswaren für uns. Dabei ist mir dieser wundervolle Tee über den Weg gelaufen:



Ich habe ihn gleich mal getestet. Er schmeckt wirklich herrlich, so ganz ohne Aromamist!
Auf der Verpackung steht folgendes:
"Es ist Zeit für einen neuen Geschmack! 
Wir glauben an den reinen Geschmack der Natur: unsere Tees stehen für Genuss und den nachhaltigen Umgang mit naturbelassenen Nahrungsmitteln. Wir verzichten bewusst auf die Zugabe jeglicher Art von natürlichen oder künstlichen Aromen, Ölen oder künstlichen Zusätzen....."
Wenn ich so etwas finde, macht mich das glücklich! So wie ein kleiner Schatz, den ich entdeckt habe. Und wenn ich darüber nachdenke, kann ich das auch auf mich übertragen. Es ist Zeit für Neues! Immer wieder fühle ich das, begegne Menschen, die das für sich umsetzen. Ich darf täglich kleine Schätze jeder Art finden. Das Leben ist voll davon! Privat und mit meinem Laden möchte ich das weitergeben, möchte Impulse geben, neue Wege aufzeigen und dabei begleiten die ersten Schritte darauf zu gehen. Sei es beim Stricken, oder woanders. Möchte klar und authentisch sein!
Das neue Jahr kann kommen, ich freue mich darauf!