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Samstag, 29. Dezember 2012

Wundervolle Tage

"Komm raus!" sagte ich zur Kreativität, die sich in meinem Hinterkopf versteckt hatte. "Die Luft ist rein!" Und sie ist gekommen und seitdem verbringen wir wundervolle Tage hier. Das macht mich sehr glücklich, vor allem, weil ich weiß, dass noch einige dieser Tage folgen werden.


Der Schlaf kommt wieder mal zu kurz, aber wer kann schon schlafen, wenn so viel Zeit zum Planen, Stricken, Fertigstellen, Entwerfen und Überdenken ist. All das, was sich in den letzten Monaten in meinem Kopf angesammelt hat, möchte noch ans Tageslicht (bzw. Mondlicht) geholt werden. Das dauert! Und ich möchte diese kostbaren Stunden so lange, wie möglich auskosten. Weil ich ja auch nicht so genau weiß, wann die nächsten kommen werden.
Aufgeräumt und aussortiert habe ich auch - war ganz einfach, weil jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Warum ist man nur manchmal so ungeduldig, anstatt abzuwarten!?
Besonders empfinde ich diese Tage, so als ob nun die Zeit wäre, Ordnung zu schaffen - im Haus und im Kopf. Damit alles bereit ist für ein neues Jahr. Das ich kaum erwarten kann, weil mein Gefühl mir sagt - es wird ein großartiges Jahr werden!
Ich freue mich darauf! Und Ihr?

Montag, 24. Dezember 2012

Sie waren wieder da!

Gestern sind die zwei netten Bäcker wieder in meine Küche eingefallen! Das Ergebnis könnt ihr hier sehen:
Let´s Bak´em: Portal-Kuchen. Diesmal dauert es nicht so lange, ich finde sie werden richtig professionell - toll geschnitten und auch der Ton ist die meiste Zeit gut. Bei der Verkostung am Schluss durfte ich sogar Kamerafrau sein!
Der original Portal-Kuchen sieht übrigens so aus und stammt aus einem Computerspiel. Ja, man lernt nie aus.
So, nachdem ich gerade beim Aufräumen noch ein Geschenk gefunden habe und die Hausschuhe auch trocken sind, gehe ich mal einpacken.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Sonntagsfreuden

Beim zweiten Versuch hat es dann zum Glück geklappt - die Filzhausschuhe für meine Mama sind fertig geworden. Ich habe mich dann doch für das klassische Modell entschieden - mit bunten Streifen. Ich hoffe, sie gefallen ihr genauso gut, wie mir!


Mehr Sonntagsfreuden findet ihr bei Maria.

Freitag, 21. Dezember 2012

Schon wieder schade!

Da hat doch heute eine mir sehr liebe Frau gesagt, dass sie mich leider morgen nicht mehr besuchen kann, weil sie wegen des Wetters nicht mit dem Fahrrad fahren möchte (was ich absolut verstehen kann). Mit dem Auto kann sie allerdings auch nicht fahren, weil so viele Menschen unterwegs sind.
Da sage ich nur: "Schade! Du könntest was verpassen!".

Na, kannst Du es noch bis morgen aushalten?

Ansonsten habe ich heute um kurz vor 14 Uhr mein Büro voller Weihnachtsliedprogramme, Abkündzettel und Predigtpläne abgeschlossen und komme erst am 7. Januar wieder dorthin zurück! Die Silvesterfreizeit auf die wir seit vielen Jahren gefahren sind, wurde abgesagt (das Gästehaus hat Konkurs angemeldet), also freue ich mich auf sehr geruhsame Tage zuhause. Ich möchte die Zeit nutzen, um ganz viel "Nichts" zu tun. Und ansonsten werde ich vielleicht mal wieder ein wenig nähen - aus dem Buch, was ich mir zu Weihnachten bestellt habe. Und ich werde mal schauen, was sich in meinem Hinterkopf im letzten halben Jahr so für kreative Gedanken gesammelt haben. Die kommen nämlich nur zum Vorschein, wenn man ihnen Zeit und Raum gibt. Ein bisschen für den Laden planen, ein wenig mehr schlafen als sonst, natürlich stricken! Die kurze Zeit mit meiner Schwester genießen, wenn sie an Weihnachten aus München zu Besuch ist. Gemütlich mit den Kindern die letzten Folgen "Desperate Housewives" schauen und dann weinen, weil es vorbei ist.
Ich freue mich wirklich sehr, dass die Welt heute doch nicht untergegangen ist! Es gibt noch so viel Schönes zu tun! Danke Euch für die lieben Worte bei meinem letzten Post! Sie haben mich sehr berührt und mir sehr geholfen. Leute, die vom anonymen Bloggen reden, haben definitiv keine Ahnung!

Ich wünsche Euch schon einmal schöne Weihnachten! Wir lesen voneinander :-)

Dienstag, 18. Dezember 2012

Dünnhäutig

Anstrengend ist alles gerade. Bei meiner Arbeit im Pfarramt herrscht Hochbetrieb - Weihnachten ist dort die Zeit im Jahr, wo es viel vorzubereiten gibt, vor allem, wenn man danach ein wenig Urlaub haben möchte. Den habe ich in diesem Jahr so nötig, dass ich manchmal das Gefühl habe, ich werde ihn nicht mehr erleben. Im Prinzip ist es schon seit Frühling anstrengend - wir hatten diverse Stellenwechsel und bis drei neue Menschen nun ihren Platz und wir alle den besten, effektivsten Weg miteinander gefunden haben, wird noch einige Zeit vergehen. All das weiß ich und auch die erhöhte Arbeitsbelastung im Moment ist mir klar. Was mich aber an den Rand meiner Kraft bringt, sind andere Dinge. Was mir in meinem Leben sehr wichtig ist - Ehrlichkeit (auch mir selbst gegenüber) und Zuverlässigkeit bekommt gerade heimlich, still und leise einen Knacks. Wenn man vorgeworfen bekommt, Wahrheiten zu verdrehen, obwohl dem nicht so ist. Wenn der Nachbar einen wegen zweier Schrauben verklagt, die ein Blech halten, das er so wollte. (Im Nachhinein natürlich nicht mehr!) Wenn Leute sich beim Ehemann beklagen, dass man ihnen eine Telefonnummer nicht gegeben hat, nach der sie nie gefragt haben. Dann fühle ich mich so, wie in diesem Hitchcock-Film, bei der die Frau systematisch in den Wahnsinn getrieben wird (der mit der leuchtenden Milch - kennt Ihr den?). Dann fehlen nur noch zu spät eintreffende Woll-Lieferungen, die ich gegenüber Kunden schon versprochen hatte und mein mich allezeit sicher tragendes Fundament ist löchrig. Das macht mich energielos und schlapp, bis auf die Momente, wo sich die Aggressionen regen. Ich kann sie richtig sehen, wie sie sich unter meiner dünnen Haut schlängeln und bewegen. Bereit jederzeit durchzubrechen! Wenn ich mir zum Beispiel in der Fußgängerzone einen Weg durch sich gelangweilt dahinschleppende Familien bahnen muss, die natürlich zu fünft nebeneinander laufen müssen. Da kann ich ihn fast rot durch meinen Mantel leuchten sehen - den Zorn - so in Magenhöhe. Er begleitet mich schon eine ganze Weile, vielleicht habe ich ihn auch über die Jahre angesammelt? Wer weiß!
Und statt mich einfach in Ruhe zu lassen, muss ich mich nun ständig erklären. Habe das Gefühl, dass niemand akzeptieren möchte, dass ich einfach nur Zeit für mich brauche und Ruhe. Und eben keinen Besuch und keine Veranstaltung mit "netten Menschen". Fühle mich in die Ecke gedrängt, gezwungen Menschen vor den Kopf zu stoßen, weil sie nicht verstehen wollen. Und bei jedem "Nein" sehe ich, wie sie zurückzucken, spüre das Unverständnis, die Missbilligung, die Blicke hinter meinem Rücken. "Naja, du weißt ja, wie sie ist!" "Schwierig!" Das verletzt mich und ich finde es so unfair! Ich weiß, dass ich das nicht so an mich heranlassen darf! Das klappt auch meistens sehr gut, aber eben nur, wenn genug Restenergie für mein Schutzschild da ist.
Jetzt habe ich also tatsächlich einen Jammerpost geschrieben! Das wollte ich niemals tun! Ich weiß auch, dass sich vermutlich morgen schon wieder alles besser anfühlen wird, das war bisher immer so!
Euch wünsche ich einen Rest-Advent, der sich so anfühlt, wie sich Advent anfühlen sollte - gemütlich, geruhsam, geheimnisvoll und still. Und ich hoffe auf das nächste Jahr!

Sonntag, 16. Dezember 2012

Schade!

Zu Weihnachten möchte ich meiner Mama Filzhausschuhe schenken. Und lange schon wollte ich mal die "Duffers" ausprobieren. Also habe ich losgestrickt und ruck-zuck waren die Schuhe fertig - nach Anleitung in Größe 39 und in schickem orange-braun.

vor der Waschmaschine
und danach


Ich bin absolut begeistert vom Ergebnis - eine supertolle Passform und besonders die zwei Farben finde ich den Knaller! Nur leider, leider sind sie viel zu klein! Ich schätze mal Größe 37 ist es geworden. Tja, dann muss ich wohl noch ein Paar stricken - ist ja noch eine Woche Zeit!

Samstag, 8. Dezember 2012

Der neue Schrank


Unser neuer Schrank hat sich schon gut bei uns eingelebt! Die Lampe gab´s übrigens vor Jahrzehnten mal beim Möbelschweden. Heute geht es mir leider nicht so gut - mein Kopf gibt mir seit heute Mittag deutlich zu verstehen, dass ein fettes Schneetief im Anmarsch ist. Dabei ist mir das ganz egal und ich möchte auch keine Karriere als Wetterfee machen. Wie immer versagen alle pharmazeutischen Mittel - das nervt! Kennt jemand irgend ein Geheimmittel gegen Wetterfühligkeit?

Freitag, 7. Dezember 2012

Schöne Tage

Am Samstag ging es los: Erst zum Tag der offenen Tür zur eventuellen, zukünftigen Schule vom Sohn nach Offenbach. Wieder zurück wurde noch ein wenig Wolle, der Schlafanzug und die Zahnbürste eingepackt und Herr WollTraum und ich fuhren zu Freunden nach Nürnberg. 2011 waren wir zusammen im Urlaub und lange hatten wir uns nicht mehr gesehen. Am Sonntag Mittag dann, nach heftigem Schneefall machte sich Herr WollTraum wieder auf den Weg zurück - mit dem Zug. Und ich fuhr noch ein Stündchen weiter zu meiner allerliebsten Freundin Martina nach Regensburg. Sie ist vor Kurzem umgezogen und ich war neugierig, das neue  Zuhause mal zu sehen. Schon nett, so auf dem Land!



 Wir haben lauter nette Sachen gemacht - sind auf den Lukreziamarkt nach Regensburg gefahren, haben Kaffee getrunken und natürlich gaaaanz viel über Wolle und Anleitungen und Nähschnitte geredet. Das war wirklich schön! Und wenn ich diese besondere Frau nicht schon kennen würde, hätte ich sie bestimmt kennen lernen wollen, weil sie so toll aussieht!

Endlich mal was Buntes!

Regensburg - wunderhübsch


Ein goldiges Lädchen - auch im Internet zu finden.
mit interessanter Flyeraufbewahrung
Eierpunsch auf dem Weihnachtsmarkt - garantiert gute Laune!
 Währenddessen fanden Zuhause in meiner Küche spannende Dinge statt! Zwei coole Jungs starteten das "Magic-Mushroom" Experiment. Nein, ihr müsst das nicht ganz anschauen, vor allem nicht den Teil, an dem ich live als Telefonexpertin zu hören bin und in völliger Verkennung der Lage erzähle, dass es mir gut geht und ich schon zum zweiten Mal heute Sekt trinke :-)
Nach zwei Freundinnen-Tagen habe ich mein Auto mit einem Holzsekretär beladen, den Martina für mich erstanden hat und habe mich auf den Heimweg gemacht. Jetzt bin ich also wieder da und in meinem Wohnzimmer gibt es einen neuen Lieblingsplatz:


Ist der nicht toll? Und was da alles rein passt! Die Küche kann man übrigens auch wieder benutzen!