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Samstag, 28. April 2012

Hitzschlag

Ich habe ein Fahrrad - mein Mann hat es mir zur Hochzeit vor fast 20 Jahren geschenkt. Wir haben damit einige Radtouren unternommen, inclusive Hochzeitsreise bei strömendem Regen von ?? nach Rügen an der Ostsee entlang. Mindestens genauso unvergesslich wie eine Woche Karibik!!
In den letzten Jahren fahre ich nicht mehr wirklich gerne Rad. Ich finde es anstrengend, ich hasse es verschwitzt anzukommen und dann ist da immer dieses schlechte Gewissen wegen dem fehlenden Helm. Und bei Regen und wenn es kälter wird sowieso nicht!
Trotzdem würde ich mir gerne ein neues Rad kaufen. So ein tolles Hollandrad! Und ich würde auch was dran häkeln und jeder in der Stadt würde mein "WollTraum-Rad" erkennen. Aber darf man sich ein neues Rad kaufen, wenn man eigentlich keins braucht? Ich müsste erst einmal dafür sparen. Vielleicht würde ich ja dann viel lieber und dauernd Rad fahren!?

Gazelle Tour Populair
Darum - ewig lange Einleitung, ich weiß - bin ich eben mit dem Fahrrad zum Einkaufen gefahren. Beim letzten Aufräumen habe ich unsere Hochzeitsreisen-Rad-Taschen wieder gefunden. Und mit so einer wollte ich den Einkauf transportieren. Gesagt, getan!
  • Hinfahrt - kein Thema. Ganz schön warm!
  • beim Supermarkt - viele Fahrradständer (in praller Sonne), ich lasse die Tasche am Rad
  • eingekauft und bei jedem zweiten  Teil überlegt, ob ich es noch transportieren kann
  • mit dem Einkaufswagen zum Fahrrad - der Untergrund ist abschüssig, der Wagen bleibt beim Bepacken der Tasche nicht stehen
  • in der Tasche aus LKW-Plane herrschen ca. 80 Grad Celsius, wahrscheinlich kann ich die Eier zuhause gleich essen!
  • fertig eingepackt - der Platz für die Einkaufswagen ist ca. 50 Meter entfernt
  • auf dem Weg dort hin begegnet mir eine Frau - in der einen Hand einen Kopf  Salat, in der anderen den Autoschlüssel - ich habe unfreundliche Gedanken
  • zurück beim Fahrrad, noch das Schloss aufschließen, zum Glück hält der Ständer das kippende Rad
  • Rückfahrt - etwas schwerer, wo kommen plötzlich diese Berge her? Und warum muss es jetzt 40 Grad haben - wo ist der Frühling?
  • Ausräumen, stöhnen, abkühlen
Ich darf auf keinen Fall vergessen, meinem Mann davon zu erzählen! Und vielleicht sollte ich mir mal einen Hollandradprospekt besorgen, nur für alle Fälle!

Ach, ich soll Euch noch von Karl-Heinz herzlich grüßen! Oder wie die sonst so heißen!
Er sitzt gerade bei mir im Hof.


Sonntag, 22. April 2012

Buttercup

Letzte Woche fertig geworden - mein Buttercup!

Anleitung: "Buttercup" von Heidi Kirrmaier, Größe M
Wolle: "Savanna" von Atelier Zitron  (Farbe 12)  400g
Nadeln: Stärke 4

Bis fast zum Schluss war ich überzeugt davon, dass mir das Oberteil zu groß sein wird! Aber zum Glück habe ich auf den Rat meiner Stricktreff-Frauen gehört und weiter gestrickt. Erst wenn man am Ende den Ausschnitt noch einmal einfasst wird die optimale Passform erreicht. Im Moment empfinde ich den Ausschnitt trotzdem noch etwas zu groß, das hängt aber mit der fehlenden Oberweite zusammen. Außerdem ist es kalt und ich möchte lieber hochgeschlossen tragen. Vielleicht kommt es ja mit steigenden Temperaturen. Alles in Allem eine empfehlenswerte Anleitung (auf englisch!) und ein tolles Ergebnis!

Donnerstag, 19. April 2012

Faszination - Assoziation 2012

20.000 BVB-Fans auf der Südtribüne im Dortmunder Stadion

Äußerst fasziniert bin ich von diesem Paralleluniversum, von seiner Wirkung auf mich, von dem Wunsch irgendwann mal mittendrin zu stehen. Und das von mir, die ich sonst Großveranstaltungen aller Art meide!
Mehr zu den Assoziationen gibt es wie jeden Donnerstag bei Kirstin.
Keine Sorge, das mutiert hier nicht zum Fußball-Blog, mein Buttercup ist fertig - Fotos folgen! Herzlich begrüßen möchte ich meine neuen Leserinnen Manuela, Colette (Frau beerentoene), Johanna und Jenny (mit den Wollhasen)! Ich freue mich, dass Ihr mitlest!

Sonntag, 15. April 2012

MP3-Eule

Nein, ich habe nicht nur UFO´s. Es werden auch Dinge fertig. Zum Beispiel diese Strickfilzhülle für den MP3-Player der Tochter. Zugegeben strickgefilzt war schnell, das Besticken musste länger warten. Aber es gab ein Happy End:


Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag! Bei mir sind alle ausgeflogen, mal sehen wozu ich es nutzen werde.

Freitag, 13. April 2012

Disziplin - Assoziation 2012

"Selbstdisziplin ist nur da, wo keine Intelligenz ist.
Wo Intelligenz ist, da ist Verstehen,
frei von Einflüssen, von Kontrolle und Herrschaft." 

Oh ja, ich bin intelligent! Und niemand hat die Kontrolle über mich und meine UFO´s! 
Mehr dazu wie immer bei Kirstin

Donnerstag, 12. April 2012

Wo ist mein Spendezentrum?


Da habe ich noch überlegt, wie ich die Ereignisse von gestern Abend in Worte fassen kann. Für alle Nicht-Bundesliga-Menschen: Dortmund hat 1:0 gegen Bayern München gewonnen. Aber die genialen Leute vom BVB sind mir zuvorgekommen. Zum Glück! Wie obercool! Ich mache mir jetzt nur Gedanken um mein "schwarz-gelbes Stimmungszentrum". Nicht dass ich Schäden davon trage, nur weil hier kein Spendezentrum in der Nähe ist! Naja, vielleicht finde ich ein paar Bayern-Fans zur Direktspende!

Dienstag, 10. April 2012

Gut dressiert!

In unserer Küche hängt eine Vogeluhr. Herr WollTraum hat sie mir mal zu Weihnachten geschenkt und ich liebe sie. Zu jeder vollen Stunde singt ein anderer Vogel, mal laut, mal leiser, je nachdem wie hell es ist. Ich kann mir eigentlich nur die Amsel (1 Uhr) und die Nachtigall (6 Uhr) merken.

Dachte ich zumindest! Bis ich heute Mittag im Büro das Fenster öffnete, draußen ein mir unbekannter Vogel zwitscherte und ich automatisch auf die Uhr sah. Mein Unterbewusstsein ist da anscheinend deutlich weiter! Zum Glück haben wir unregelmäßige Essenszeiten. Sonst ginge es mir bald wie dem Pawlowschen Hund  und bei jeder Amsel würde mir die Spucke im Mund zusammenlaufen.
Ungeahnte Möglichkeiten tun sich da auf! Ich muss mal überlegen, wie ich das hier im Haus nutzen kann. Habt Ihr Ideen?

Abenteuer am Karsamstag

Samstag Morgen, 7.08 Uhr - Herr und Frau WollTraum steigen in den Zug nach ..... genau Köln! Waren wir ja schon lange nicht mehr! Nach einer gemütlichen Fahrt ohne Umsteigen und mit Strickzeug


Ankunft in Köln, Fahrt mit der S-Bahn in die Südstadt.
Cappuccino, ein Besuch im Geschäft Wollstreet mit Kauf eines Knäuels Sockenwolle und zwei Kölsch (nicht im Wollgeschäft) zur Einstimmung.


Weil, das Foto verrät es schon, wir waren mal wieder unterwegs um Fußball live zu erleben. Also schnell noch ins "Mühlenkölsch" zum Mittagessen und dann in die S-Bahn Richtung Stadion gesetzt.Und jetzt kommt die Frage - was habt ihr in Köln gegen mich? Ja, klar, diesmal bin ich wenigstens bis in die Stadt gekommen. Aber nach zwei Stationen teilte uns der Zugführer (heißt das so?) mit, dass wir jetzt leider alle aussteigen müssten, weil sich ein Auto auf den Gleisen befinden würde. Also stiegen alle Fußballfans aus der Bahn aus und liefen Richtung Stadion. Zwischendurch kamen wir auch an besagtem Auto vorbei. Der Fahrer stand mit Polizei daneben. So peinlich, ein großes teures Auto, er muss ziemlich tief geflogen sein. Und die vorbeilaufenden Fans (mit sehr lauten Stimmen) hatten ihm alle was zu erzählen :-)
Nach ca. 2 km Fußmarsch kamen dann so langsam wieder Bahnen, jedenfalls waren wir noch rechtzeitig im Stadion.

Wo wir dann ein sehr spannendes, leider nur 1:1 gegen Werder Bremen sahen. Sehr interessant fand ich, wie viele Familien mit kleinen Kindern im Stadion waren. Und Cheerleader hatten sie und eine Hymne! Man merkt schon, dass Köln eine Medien-Stadt ist. Super Inszenierung! Nach dem Spiel sind wir dann wieder 2 km zurückgelaufen, weil ja zigtausend Menschen auf die S-Bahn gewartet haben. Abendessen und Kölsch im "Päffgen", Rückfahrt um 21.28 Uhr im Kölner Hauptbahnhof.


Noch vor 24 Uhr waren wir wieder Zuhause. Glücklich, aber platt!

Donnerstag, 5. April 2012

Heimat - Assioziation 2012

"Die Heimat, das bedeutet: 
von Zeit zu Zeit eine Minute der Rührung, 
aber doch nicht dauernd."
                                                                                                                  Jules Renard

fotografiert von Herrn WollTraum 1983

Diese Minute der Rührung überkommt mich regelmäßig, wenn ich weg war und dann von der richtigen Seite auf die Stadt zu fahre. Dann sieht man Schloss Johannisburg und mein Herz macht einen Hüpfer und ich weiß, ich bin wieder daheim.

Mehr zum Thema Heimat findet Ihr bei Kirstin.

Dienstag, 3. April 2012

Neuer Schaukasten

Da mein Laden versteckt im Hinterhof liegt, braucht er einen Schaukasten vorne an der Straße. Mein Papa hat mir einen gebaut, Herr WollTraum hat ihn grün gestrichen und das Schild obendrauf gemalt. Ein Jahr lang hat er mir gute Dienste geleistet. Aber im Winter wurde schon klar, dass er mit den vielen Wassermassen nicht so gut klar kommt. Oft stand unten eine Pfütze drin. Was tun? Professionelle Schaukästen stellten sich als schweineteuer und meist auch hässlich heraus. Nach tagelangem Suchen im Internet teilte ich mein Problem Herrn WollTraum mit. Und wie so oft, hatte er die Lösung. Er sprach den Getränkehändler unseres Vertrauens an und kurze Zeit später stand da ein perfekter, etwas außergewöhnlicher Schaukasten. Mein Papa hatte wiederum den Kontakt zu einem Schildermalbetrieb und so wurde aus der Wirtshausaufschrift meine eigene. Am Sonntag habe ich ihn neu dekoriert. Bis jetzt hat es noch nicht geregnet, aber ich bin guter Hoffnung, dass er dicht hält!

Vorher - stellt Euch einen grünen Holzkasten außen herum vor!

Und das ist mein neues Schmuckstück!
Und jetzt noch ein Foto aus meiner Küche. Da sieht es beim Kochen immer öfter so aus:


Mein Netbook läuft meinen Kochbüchern immer öfter den Rang ab. Es gibt so tolle Rezeptseiten, man findet ganz schnell was man sucht und zur Not gibt es auch noch ein kleines Video, das einem zeigt wie man Karotten schält, oder Zwiebeln schneidet. Nicht dass ich das nötig hätte :-) Die Tochter fastet gerade bis Ostern Fleisch und so war ich öfter mal auf der Suche nach vegetarischen Anregungen. Da gibt es wirklich nette Rezepte und die Familie ist der Meinung: "Das gibt es jetzt öfter!"

Sonntag, 1. April 2012

Für alle..

die so wie ich gerne leckere Sachen essen, dafür aber nicht länger als "Ratz-Fatz" in der Küche stehen mögen: Bitteschön - es gibt Hoffnung! Ofenrisotto mit Blattspinat, Feta und Pinienkernen. Und es schmeckt wahrhaftig so, wie es sich anhört! Und weil ich einen Ruf zu verlieren habe :-) gibt es jetzt natürlich kein Foto vom fertigen Mahl, sondern nur den Link zu Ohhh... Mhhh...
Lasst es Euch schmecken!