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Samstag, 29. Dezember 2012

Wundervolle Tage

"Komm raus!" sagte ich zur Kreativität, die sich in meinem Hinterkopf versteckt hatte. "Die Luft ist rein!" Und sie ist gekommen und seitdem verbringen wir wundervolle Tage hier. Das macht mich sehr glücklich, vor allem, weil ich weiß, dass noch einige dieser Tage folgen werden.


Der Schlaf kommt wieder mal zu kurz, aber wer kann schon schlafen, wenn so viel Zeit zum Planen, Stricken, Fertigstellen, Entwerfen und Überdenken ist. All das, was sich in den letzten Monaten in meinem Kopf angesammelt hat, möchte noch ans Tageslicht (bzw. Mondlicht) geholt werden. Das dauert! Und ich möchte diese kostbaren Stunden so lange, wie möglich auskosten. Weil ich ja auch nicht so genau weiß, wann die nächsten kommen werden.
Aufgeräumt und aussortiert habe ich auch - war ganz einfach, weil jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Warum ist man nur manchmal so ungeduldig, anstatt abzuwarten!?
Besonders empfinde ich diese Tage, so als ob nun die Zeit wäre, Ordnung zu schaffen - im Haus und im Kopf. Damit alles bereit ist für ein neues Jahr. Das ich kaum erwarten kann, weil mein Gefühl mir sagt - es wird ein großartiges Jahr werden!
Ich freue mich darauf! Und Ihr?

Montag, 24. Dezember 2012

Sie waren wieder da!

Gestern sind die zwei netten Bäcker wieder in meine Küche eingefallen! Das Ergebnis könnt ihr hier sehen:
Let´s Bak´em: Portal-Kuchen. Diesmal dauert es nicht so lange, ich finde sie werden richtig professionell - toll geschnitten und auch der Ton ist die meiste Zeit gut. Bei der Verkostung am Schluss durfte ich sogar Kamerafrau sein!
Der original Portal-Kuchen sieht übrigens so aus und stammt aus einem Computerspiel. Ja, man lernt nie aus.
So, nachdem ich gerade beim Aufräumen noch ein Geschenk gefunden habe und die Hausschuhe auch trocken sind, gehe ich mal einpacken.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Sonntagsfreuden

Beim zweiten Versuch hat es dann zum Glück geklappt - die Filzhausschuhe für meine Mama sind fertig geworden. Ich habe mich dann doch für das klassische Modell entschieden - mit bunten Streifen. Ich hoffe, sie gefallen ihr genauso gut, wie mir!


Mehr Sonntagsfreuden findet ihr bei Maria.

Freitag, 21. Dezember 2012

Schon wieder schade!

Da hat doch heute eine mir sehr liebe Frau gesagt, dass sie mich leider morgen nicht mehr besuchen kann, weil sie wegen des Wetters nicht mit dem Fahrrad fahren möchte (was ich absolut verstehen kann). Mit dem Auto kann sie allerdings auch nicht fahren, weil so viele Menschen unterwegs sind.
Da sage ich nur: "Schade! Du könntest was verpassen!".

Na, kannst Du es noch bis morgen aushalten?

Ansonsten habe ich heute um kurz vor 14 Uhr mein Büro voller Weihnachtsliedprogramme, Abkündzettel und Predigtpläne abgeschlossen und komme erst am 7. Januar wieder dorthin zurück! Die Silvesterfreizeit auf die wir seit vielen Jahren gefahren sind, wurde abgesagt (das Gästehaus hat Konkurs angemeldet), also freue ich mich auf sehr geruhsame Tage zuhause. Ich möchte die Zeit nutzen, um ganz viel "Nichts" zu tun. Und ansonsten werde ich vielleicht mal wieder ein wenig nähen - aus dem Buch, was ich mir zu Weihnachten bestellt habe. Und ich werde mal schauen, was sich in meinem Hinterkopf im letzten halben Jahr so für kreative Gedanken gesammelt haben. Die kommen nämlich nur zum Vorschein, wenn man ihnen Zeit und Raum gibt. Ein bisschen für den Laden planen, ein wenig mehr schlafen als sonst, natürlich stricken! Die kurze Zeit mit meiner Schwester genießen, wenn sie an Weihnachten aus München zu Besuch ist. Gemütlich mit den Kindern die letzten Folgen "Desperate Housewives" schauen und dann weinen, weil es vorbei ist.
Ich freue mich wirklich sehr, dass die Welt heute doch nicht untergegangen ist! Es gibt noch so viel Schönes zu tun! Danke Euch für die lieben Worte bei meinem letzten Post! Sie haben mich sehr berührt und mir sehr geholfen. Leute, die vom anonymen Bloggen reden, haben definitiv keine Ahnung!

Ich wünsche Euch schon einmal schöne Weihnachten! Wir lesen voneinander :-)

Dienstag, 18. Dezember 2012

Dünnhäutig

Anstrengend ist alles gerade. Bei meiner Arbeit im Pfarramt herrscht Hochbetrieb - Weihnachten ist dort die Zeit im Jahr, wo es viel vorzubereiten gibt, vor allem, wenn man danach ein wenig Urlaub haben möchte. Den habe ich in diesem Jahr so nötig, dass ich manchmal das Gefühl habe, ich werde ihn nicht mehr erleben. Im Prinzip ist es schon seit Frühling anstrengend - wir hatten diverse Stellenwechsel und bis drei neue Menschen nun ihren Platz und wir alle den besten, effektivsten Weg miteinander gefunden haben, wird noch einige Zeit vergehen. All das weiß ich und auch die erhöhte Arbeitsbelastung im Moment ist mir klar. Was mich aber an den Rand meiner Kraft bringt, sind andere Dinge. Was mir in meinem Leben sehr wichtig ist - Ehrlichkeit (auch mir selbst gegenüber) und Zuverlässigkeit bekommt gerade heimlich, still und leise einen Knacks. Wenn man vorgeworfen bekommt, Wahrheiten zu verdrehen, obwohl dem nicht so ist. Wenn der Nachbar einen wegen zweier Schrauben verklagt, die ein Blech halten, das er so wollte. (Im Nachhinein natürlich nicht mehr!) Wenn Leute sich beim Ehemann beklagen, dass man ihnen eine Telefonnummer nicht gegeben hat, nach der sie nie gefragt haben. Dann fühle ich mich so, wie in diesem Hitchcock-Film, bei der die Frau systematisch in den Wahnsinn getrieben wird (der mit der leuchtenden Milch - kennt Ihr den?). Dann fehlen nur noch zu spät eintreffende Woll-Lieferungen, die ich gegenüber Kunden schon versprochen hatte und mein mich allezeit sicher tragendes Fundament ist löchrig. Das macht mich energielos und schlapp, bis auf die Momente, wo sich die Aggressionen regen. Ich kann sie richtig sehen, wie sie sich unter meiner dünnen Haut schlängeln und bewegen. Bereit jederzeit durchzubrechen! Wenn ich mir zum Beispiel in der Fußgängerzone einen Weg durch sich gelangweilt dahinschleppende Familien bahnen muss, die natürlich zu fünft nebeneinander laufen müssen. Da kann ich ihn fast rot durch meinen Mantel leuchten sehen - den Zorn - so in Magenhöhe. Er begleitet mich schon eine ganze Weile, vielleicht habe ich ihn auch über die Jahre angesammelt? Wer weiß!
Und statt mich einfach in Ruhe zu lassen, muss ich mich nun ständig erklären. Habe das Gefühl, dass niemand akzeptieren möchte, dass ich einfach nur Zeit für mich brauche und Ruhe. Und eben keinen Besuch und keine Veranstaltung mit "netten Menschen". Fühle mich in die Ecke gedrängt, gezwungen Menschen vor den Kopf zu stoßen, weil sie nicht verstehen wollen. Und bei jedem "Nein" sehe ich, wie sie zurückzucken, spüre das Unverständnis, die Missbilligung, die Blicke hinter meinem Rücken. "Naja, du weißt ja, wie sie ist!" "Schwierig!" Das verletzt mich und ich finde es so unfair! Ich weiß, dass ich das nicht so an mich heranlassen darf! Das klappt auch meistens sehr gut, aber eben nur, wenn genug Restenergie für mein Schutzschild da ist.
Jetzt habe ich also tatsächlich einen Jammerpost geschrieben! Das wollte ich niemals tun! Ich weiß auch, dass sich vermutlich morgen schon wieder alles besser anfühlen wird, das war bisher immer so!
Euch wünsche ich einen Rest-Advent, der sich so anfühlt, wie sich Advent anfühlen sollte - gemütlich, geruhsam, geheimnisvoll und still. Und ich hoffe auf das nächste Jahr!

Sonntag, 16. Dezember 2012

Schade!

Zu Weihnachten möchte ich meiner Mama Filzhausschuhe schenken. Und lange schon wollte ich mal die "Duffers" ausprobieren. Also habe ich losgestrickt und ruck-zuck waren die Schuhe fertig - nach Anleitung in Größe 39 und in schickem orange-braun.

vor der Waschmaschine
und danach


Ich bin absolut begeistert vom Ergebnis - eine supertolle Passform und besonders die zwei Farben finde ich den Knaller! Nur leider, leider sind sie viel zu klein! Ich schätze mal Größe 37 ist es geworden. Tja, dann muss ich wohl noch ein Paar stricken - ist ja noch eine Woche Zeit!

Samstag, 8. Dezember 2012

Der neue Schrank


Unser neuer Schrank hat sich schon gut bei uns eingelebt! Die Lampe gab´s übrigens vor Jahrzehnten mal beim Möbelschweden. Heute geht es mir leider nicht so gut - mein Kopf gibt mir seit heute Mittag deutlich zu verstehen, dass ein fettes Schneetief im Anmarsch ist. Dabei ist mir das ganz egal und ich möchte auch keine Karriere als Wetterfee machen. Wie immer versagen alle pharmazeutischen Mittel - das nervt! Kennt jemand irgend ein Geheimmittel gegen Wetterfühligkeit?

Freitag, 7. Dezember 2012

Schöne Tage

Am Samstag ging es los: Erst zum Tag der offenen Tür zur eventuellen, zukünftigen Schule vom Sohn nach Offenbach. Wieder zurück wurde noch ein wenig Wolle, der Schlafanzug und die Zahnbürste eingepackt und Herr WollTraum und ich fuhren zu Freunden nach Nürnberg. 2011 waren wir zusammen im Urlaub und lange hatten wir uns nicht mehr gesehen. Am Sonntag Mittag dann, nach heftigem Schneefall machte sich Herr WollTraum wieder auf den Weg zurück - mit dem Zug. Und ich fuhr noch ein Stündchen weiter zu meiner allerliebsten Freundin Martina nach Regensburg. Sie ist vor Kurzem umgezogen und ich war neugierig, das neue  Zuhause mal zu sehen. Schon nett, so auf dem Land!



 Wir haben lauter nette Sachen gemacht - sind auf den Lukreziamarkt nach Regensburg gefahren, haben Kaffee getrunken und natürlich gaaaanz viel über Wolle und Anleitungen und Nähschnitte geredet. Das war wirklich schön! Und wenn ich diese besondere Frau nicht schon kennen würde, hätte ich sie bestimmt kennen lernen wollen, weil sie so toll aussieht!

Endlich mal was Buntes!

Regensburg - wunderhübsch


Ein goldiges Lädchen - auch im Internet zu finden.
mit interessanter Flyeraufbewahrung
Eierpunsch auf dem Weihnachtsmarkt - garantiert gute Laune!
 Währenddessen fanden Zuhause in meiner Küche spannende Dinge statt! Zwei coole Jungs starteten das "Magic-Mushroom" Experiment. Nein, ihr müsst das nicht ganz anschauen, vor allem nicht den Teil, an dem ich live als Telefonexpertin zu hören bin und in völliger Verkennung der Lage erzähle, dass es mir gut geht und ich schon zum zweiten Mal heute Sekt trinke :-)
Nach zwei Freundinnen-Tagen habe ich mein Auto mit einem Holzsekretär beladen, den Martina für mich erstanden hat und habe mich auf den Heimweg gemacht. Jetzt bin ich also wieder da und in meinem Wohnzimmer gibt es einen neuen Lieblingsplatz:


Ist der nicht toll? Und was da alles rein passt! Die Küche kann man übrigens auch wieder benutzen!

Freitag, 30. November 2012

Das Wesen aus einer anderen Galaxie



Jacke "Anholt" von Annette Danielsen

 Oder - wem soll diese Jacke passen? Jacke? Nicht mal als solche zu erkennen im Moment, aber ich stricke tapfer weiter! Der Rüssel ist ein Ärmel, da kommt demnächst noch ein zweiter dazu. 20 Reihen glatt rechts, immer wieder; und immer wieder sind sie in einem Bruchteil der Zeit in einer Falte verschwunden. Aber ich bleibe eisern, nehme Maschen auf, die laut Erklärung mal ein Kragen werden sollen, im Moment nur wie weitere Alienauswüchse aussehen. Kette andere ab, alles so wie es da steht. Und verschwende (ich schwöre!) keinen einzigen Gedanken an den Moment in weiter Ferne, an dem ich dieses Wollgebilde, das sich dann wirklich als Jacke entpuppen wird, in die Waschmaschine werfe und absichtlich all das mit ihm tun werde, was man auf gar keinen Fall tun soll! Nur manchmal, in sehr schwachen Momenten, habe ich schon das Gefühl im Magen, das ich haben werde, wenn ich die Waschmaschinentür wieder öffne. Komisch, oder? Ganz ohne Gedanken! Muss wohl ein Virus sein!

Samstag, 17. November 2012

Ängste eines Junkies

Wenn man erst am Donnerstag Abend bemerkt, dass die seit 15 Jahren abonnierte, weltbeste, für den täglichen Suchtstoff Fernsehen essentielle Programmzeitung nicht da ist. Schock! Leichte Panik - ich kann mich nicht vorbereiten, fühle mich unvollkommen. Samstag geht ja noch, da läuft selten was. Aber am Sonntag - welcher Tatort kommt und was gibt es noch aufzunehmen!? Welcher Film ist Tagestipp? ich vertraue dieser Zeitung seit so langer Zeit, dass sie quasi ein Teil von mir geworden ist. Ja, ich weiß alles, was Ihr vielleicht sagen werdet! Aber dies ist kein logisches, sondern ein absolut emotionales Problem.
Der Anruf am Freitag beim Aboservice ergibt - die Zeitung wäre erst am Mittwoch da - definitiv zu spät! Also einigen wir uns auf eine Gutschrift und ich besorge mir mein Exemplar am Kiosk.
Heute Morgen war dann die Welt wieder in Ordnung, Herr WollTraum brachte mir die vorletzte TV-Movie und wie schon vermutet, heute Abend läuft nix :-)

 
Da kann ich mich dann prima meinem zweiten Suchtstoff widmen und ein wenig an den Weihnachtsgeschenken stricken. Ziemlich Geduld gekostet hat mich in den letzten Tagen die "Nobel Art" Wolle! Auch das Heart-shaped Tuch war furchtbar und wurde aufgezogen, genauso wie ein weiterer Versuch. Jetzt endlich habe ich das einzig wahre Muster gefunden: es wird ein Wellenbaktus:


Ich wünsche Euch ein wundervolles Wochenende und dass alles, was Ihr dafür braucht auch da ist! So, wie jetzt bei mir :-)

Montag, 12. November 2012

Rückschläge

Nein, nichts wirklich Bedenkliches! Aber warum kann ich nicht einfach eine Mütze stricken, waschen und gut!? Gestrickt habe ich, dann gewaschen - in der Waschmaschine bei 30 Grad, weil man das mit der Wolle kann. Und heraus kam das:


Ja sicher, ist jetzt nicht die Katastrophe. Aber sowas nervt mich! Außerdem ist sie ganz schön groß geworden nach dem Waschen. Herr WollTraum meint, das trägt man jetzt so.
Sorgenfall Nummer 2 ist die "Nobel Art" Wolle von Zitron. Ich wollte ein Musterstück für den Laden stricken und brüte schon sehr lange darüber, was man mit diesen kurzen Farbverläufen am Besten macht. Alles, was ich im Internet gesehen habe, gefällt mir nicht wirklich. Zum Teil gehäkelt und einfach sehr unruhig.
Den ersten Versuch, einen Cowl mit Linksrippen, ähnlich der Wurm-Mütze habe ich dann gestern wieder aufgetrennt. Jetzt stricke ich ein "Heart-shaped" Tuch in kraus rechts. Für mein Empfinden ist die Wolle eigentlich zu dick dafür, aber zum Anfassen und Anschauen reicht es. Ich muss es ja nicht anziehen!


Die Wolle an sich ist wundervoll! Sehr kuschelig, sehr leicht, sehr voluminös. Und die Farben sind dann einfach Geschmackssache - wie so Vieles!

Donnerstag, 8. November 2012

Ein Wurm

Kalt ist es draußen! Und ich habe keine gescheite Mütze! Das fällt mir immer dann ein, wenn ich die Tür aufmache, um irgendwohin zu gehen. Die Mütze vom letzten Jahr ist zwar toll, hat aber doch nicht so wirklich meine Farben. Also gibt es heuer einen "Wurm". Und ich stelle fest, dass das Lesen von Wiener Blogs meine Sprachgewohnheiten verändert. "Heuer" hätte früher bei mir "dieses Jahr" geheißen - wie langweilig!
Dank euch Mädels für die Bereicherung!


Anleitung: "Wurm" von Katharina Nopp
Wolle: "Ecco" von Atelier Zitron
Nadeln: Stärke 3,5 und 4,0

Übrigens bin ich seeehr froh über das amerikanische Wahlergebnis!

Dienstag, 6. November 2012

Es ist mal wieder soweit!


Immer wenn die Amerikaner wählen gehen, wird es mir ganz flau im Magen! Ich habe da so meine Probleme mit den Kandidaten der Republikaner der letzten Jahre. Leider kam diesmal keine schwangere Tochter, oder sonstige Affäre des Kontrahenten von Obama ans Licht. Und auch die heimlich gefilmte Wahlveranstaltung mit den Snob-Sprüchen von Mitt Romney scheint den Amerikanern nicht so peinlich zu sein. Also werde ich mal wieder hoffen, dass (aus meiner Sicht) alles gut wird! Oder zumindest nicht ganz so schlimm, denn wer will bei Politikern schon vom "Guten" sprechen!

Sonntag, 4. November 2012

Ganz schön platt...

... sind wir heute früh um kurz vor eins zurückgekommen. Schön war´s! Interessant war´s! Unterhaltsam auch, nur leider nicht erfolgreich für den BVB. Naja, wenigstens unentschieden, ich bin ja nicht undankbar. Was ich allerdings wieder feststellen durfte - ich bin spießig und deutsch! Wenn ich im 1.Klasse Ruhezonenabteil sitze, an dessen Tür dieses Wort deutlich geschrieben steht, und für Analphabeten noch durch ein "Psst!" Symbol ergänzt wird ... habe ich völliges Unverständnis für lustige Menschen im (Ruhezonen-)Abteil neben mir, die Ballermann-Proll-Musik hören und dabei klatschen und grölen. Geschickterweise hörten sie immer genau dann damit auf, wenn der genervte Schaffner vorbeirannte. Leider bin ich aber auch feige und habe mich nicht getraut im BVB-Trikot nach nebenan zu gehen und rumzunörgeln. Wir saßen nämlich dummerweise in einem Zug nach Stuttgart - das war also eventuell Gegenfans da drüben! Also bin ich sitzen geblieben und habe mich geärgert. Und frage mich, was diese ständige Konfrontation mit Menschen, die in meinen Augen sehr egozentrisch durchs Leben gehen, mir sagen soll.
Den Rest der Fahrt durfte ich dann übrigens einem russischen "Ey-Alder" Gespräch zwischen zwei Typen lauschen. Sehr tiefgründig übrigens, angefangen davon, dass man auch unter Psychopharmaka noch voll die "Geschäfte" machen kann, über die Beziehung zum Haustier und dass es nur deswegen macht, was es will, weil es wie ein Kumpel behandelt wird, bis hin zu Arrestzellen, in denen man einfach von der Straße weggesperrt wird und festgebunden, bis man wieder nüchtern ist. Jaha, da habe ich aber mal was für´s Leben gelernt!
Ach und dann hätte ich ja beinahe noch den Rentner in der U-Bahn in Dortmund vergessen, der sich laut darüber beschwerte, dass die Leute in der Bahn ja immer so spät aufstehen, wenn sie aussteigen wollen. Und ihn dann, wenn er vor der Tür steht und einsteigen will anmotzen, dass er sie erst aussteigen lassen soll. In diesem Moment hielt der Wagen an unserer Station, wir standen auf (so, dass wir nicht durch den Wagen fielen - hatten auch nur zwei Schritte bis zur Tür) und er rief: "Siehst du - genau so!". Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, was ich ihm noch Nettes gesagt habe...
Jedenfalls fühle ich mich gerade Meilen vom Erlöst sein und der grenzenlosen Liebe für alle Kreaturen entfernt! Was definitiv nichts mit den 80.000 im Stadion zu tun hatte - die waren prima drauf! Was mich so irritiert ist auch nicht, dass es Idioten gibt, sondern eher, warum ich gerade so ein Problem damit habe. Das geht direkt ins Zornzentrum und da war ich wirklich schon mal entspannter! Aber ich weiß auch, für irgendetwas wird es gut sein, irgendeine Lehre werde ich daraus ziehen können, das ist immer so. Aushalten und reflektieren ist da angesagt! Und das soll hier auch nicht zum Jammerblog verkommen, versprochen! Also schaut, was ich Nettes mitgebracht habe:


Ein neuer Schal - laut Fan-Shop-Frau der "Klopp-Schal", die Kreditkarte des Stadions - der "Stadiondeckel" und zwei Getränkebecher für´s nächste Mal. Die Henkel der Becher kann man übrigens in eine Lücke im Vordersitz einhängen, wirklich gut durchdacht! Und meine Zugsocke ist schon bis zur Ferse gewachsen.
Habt noch einen schönen Sonntag-Abend und bis bald!

Freitag, 2. November 2012

Strickfutter

Morgen im Zug werden mich diese hübschen Socken (ja, ich weiß, das sind noch keine!) begleiten.
Endlich mal wieder Socken für mich - hast Du gehört liebe Tochter! Ich hab sie heute schon mal angeschlagen, um zu schauen, wie die Wolle mustert. Wirklich hübsch, wie ich finde!


Anleitung: einfache Stinos, 3 Masche rechts, 1 Masche links
Wolle: "Trekking XXL" von Atelier Zitron, Farbe 307
Nadeln: "Cubics" von Knit Pro, Stärke 2,5

So, gute Nacht dann! Heute gehe ich mal früher  ins Bett. Der Zug geht um kurz nach 7 Uhr.
Wo ich hinfahre? Na ratet mal!  :-) Herr WollTraum ist natürlich auch mit von der Partie!

Donnerstag, 1. November 2012

Assoziation 2012 : Schwäche


 "Die größte Schwäche ist zu fürchten, schwach zu erscheinen."
 Jacques Bénigne Bossuet

Schwäche ist ein Begriff, zu dem ich mir sehr oft Gedanken mache. Eigentlich denke ich immer, dass ich gut zu meinen Schwächen stehen kann. Es gibt eben Dinge, die ich nicht kann, na und? Vielleicht habe ich da ein Problem mit meiner Selbstwahrnehmung!? Denn was mich  wahnsinnig macht, ist Schwäche bei Anderen. Nicht, dass jemand mal nicht so kann, wie er will. Sondern die Schwäche, die zur Lebenseinstellung geworden ist. Ich kann sie nicht ertragen, diese an sich und dem Leben leidenden Menschen, die das wie auf einem Schild vor sich her tragen: "Schau her, ich bin arm dran, ich bin hilflos, bemitleide mich!". Ich möchte sie packen und schütteln und anschreien: "Mach doch! Tu was! Es ist dein Leben! Hör auf zu nerven!". Da ich das nicht kann, meide ich den Kontakt, gehe aus dem Weg. Und stoße auf Unverständnis, dass ich kein Mitleid habe, kein Verständnis, keine Toleranz. Weil sie ja alle ein Schicksal haben, einen Grund, warum sie so sind. Nett sind sie auch alle, furchtbar nett sogar. Aber mir nimmt es die Luft, als würden sie unsichtbar meine Energie, meine Lebenskraft anzapfen. Damit ich so werde, wie sie - schwach!
Ein wenig fürchte ich mich davor, das hier zu schreiben. Aber es ist mir wichtiger authentisch zu sein, als nett! Also dann :-)
Assoziation 2012 ist eine Idee von Kirstin von der Krümelmonster AG. Mehr zum Thema Schwäche findet ihr hier.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Herr WollTraum geht shoppen

Da gibt es dann trendige Homedeko für den Garten:

Jetzt fehlt nur noch der Fahnenmast!

Für den Herren Wärmendes für den Winter:


Schmuck für die Dame:

ein Pin zum Anstecken für das dezente Fanleben
Und es darf auch Advent werden:

Eben sind auch unsere Karten für das Spiel am 3. November gekommen :-) Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass wir uns nicht zu den fanatischen Fans zählen!?

Assoziation 2012 - Freundschaft

Als meine Tochter im Kindergarten war, gab es dort öfter die Diskussion über den Begriff "beste Freundin".  Und meine Tochter eckte an, weil man nach ihrer Meinung mehr als eine davon haben könnte. Ich finde, sie hat Recht! Ich habe auch zwei!


Man beachte das Strickzeug auf den Knien! Wenn ich überlege, wie lange wir schon befreundet sind, bin ich ganz schön stolz. Martina kenne ich dreizehn Jahre!? Und als ich dann eines Tages so sehr gelitten habe, weil sie in Regensburg wohnt und mir hier jemand gefehlt hat, mit dem ich meine Kreativität teilen kann (telefonisch geht das so schlecht), wurde mir Bine geschickt. Es sind lange Jahre und wir haben viel zusammen erlebt und durchlitten. Aber alle empfinden wir das Leben als aufregendes Geschenk, das es gilt zu ergründen und am Ende vielleicht zu verstehen. Dann werden wir drei weise Frauen sein :-) Wunderschön war es für mich, als Martina zu Besuch war und ich mit ihr und Bine den Stand auf dem Herbstmarkt letztes Jahr hatte. Wie Familienzusammenführung :-)

Liebe Mädels, ich bin so dankbar, dass ich euch habe!

Assoziation 2012 ist eine Idee von Kirstin von der Krümelmonster AG. Mehr zum Thema Freundschaft findet ihr hier.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Wenn der neue Chef...

... gleich am Anfang das hier mitbringt

 
kann das doch nur gut werden, oder? Und dann noch der Anruf von Herrn WollTraum heute morgen. Wir haben Karten für den 3. November - BVB gegen VfB Stuttgart ergattern können! Wie wundervoll!
 
Am Dienstag habe ich meine Anholt-Jacke angestrickt, es musste einfach sein! Und so weit bin ich gekommen:
 
 
Lustig, oder?  In einem Forum hat sich jemand an diese Hunde mit den Hautfalten erinnert gefühlt :-) Ich hoffe, dass ich dann nicht so aussehe!

Samstag, 6. Oktober 2012

Juhu!

Ich lebe noch! Allerdings war der Ökomarkt am letzten Wochenende im Nachhinein doch sehr anstrengend. Aber auch wunderschön! Und seitdem kommen tatsächlich immer wieder Kundinnen im Laden vorbei, also war es auch erfolgreich. Das macht mich sehr glücklich! Mein Herzblut ist in Wallung und ich stricke und fotografiere und bestelle für den Laden, nur unterbrochen von der Arbeit im Büro und (oft zu wenig) Schlaf.
Meine neuesten Projekte sind auf den Nadeln. Einmal ein Kurzcape im Patentstrick aus Opus 1 von Zitron. Für den Laden, darum in grün :-)


Und - sehr spannend - meine zweite Jacke aus Holst "Supersoft". Ich habe mir das Modell "Anholt" von Annette Danielsen ausgesucht. Die kann ich nun entweder klassisch mit 3er Nadeln stricken, oder mit Nadelstärke 3,5 und sie dann in der Waschmaschine anfilzen :-) Bleibt euch bei dem Gedanken auch kurz die Luft weg? Ging mir auch so! Also, was tun? Maschenproben müssen her:

oben mit 3er unten mit 3,5er Nadeln
Die größere Probe vergnügt sich nun mal kurz mit den Socken in der Waschmaschine und dann schaue ich, was dabei herauskommt. Und entscheide, für welche Variante ich mich entscheide. Das hier ist übrigens meine Wolle, die schon ungeduldig auf mich wartet:

Holst "Supersoft" Farbe "Cumfrey"
Also, ich geh´ mal in die Waschmaschine gucken! Ja wirklich, lieber meine Socken, als JLo´s furchtbare Klamotten! (Ich schaue grade "Wetten dass...?").

Trommelwirbel! Unfassbar! Es hat geklappt! Ich habe ein wundervoll flauschiges Strickläppchen aus der Maschine geholt:


Anholt ich komme!





Freitag, 21. September 2012

Es nützt ja nichts!

Freitag Abend. Herr WollTraum und der Sohn sind beim Spieletreff. Die Tochter stylt sich noch, um dann auch gleich aus zu gehen. Aber ich sitze gleich auf dem Sofa und füge mich ins Unvermeidliche. Eine Katastrophe bahnt sich an, die gilt es zu verhindern! Nur noch wenige Stunden ... dann ist die Festplatte von meinem Receiver voll! Wo doch fast jeden Tag eine neue Serie anfängt, oder eine neue Staffel! Da muss ich jetzt mal ein paar Stunden abarbeiten! Aber natürlich werde ich dabei auch kreativ sein, heute mal mit Stanzgeräten und Klebestift:


Die neuen Anhänger für unsere WollTraum-Tüten. Mit unserem WollTraum-Mannequin! Ich verbitte mir alle Bemerkungen über ihre Taille - die Designerin hat sich da ganz nach meinen Maßen gerichtet.

Donnerstag, 20. September 2012

Assoziation 2012 - Überraschung

Das Thema passt ja heute bei mir wie die Faust aufs Auge! Tolle Redewendung übrigens, habe es gerade mal ausprobiert, aber so kompatibel sind die bei mir nicht. Vielleicht gilt das nur für Augen von Anderen!?
Ach ja, Überraschung! Die erste davon kam gestern Mittag und sah so aus:

Eine Woll-Lieferung, die ca. dreimal so groß ausfiel, wie ich dachte bestellt zu haben. Und ich kann dummerweise niemandem die Schuld dafür geben, weil der Bestellzettel einfach missverständlich formuliert war. Kaum zu glauben, dass ich mich auch einmal über zu viel Wolle ärgern kann, aber sie muss ja auch bezahlt werden und vor Allem dann gekauft. Naja, inzwischen habe ich mich wieder beruhigt.
Zum Glück! Denn heute kam noch ein Paket - von Susie. Wir telefonieren und mailen gerade öfters, weil sie ja demnächst auch einen WollLaden eröffnet. Und sie hatte schon angekündigt, dass sie ein paar Mützen für das Sozialkaufhaus schicken will.

Mützenspende 
  Im Paket waren dann aber noch zwei allerliebste Überraschungen. Einmal Filzwolle von Online zum Testen - darüber hatten wir vor Kurzem gesprochen und ich kannte sie noch nicht:
 Und dann noch eine weitere unbekannte Schöne: ein Strang von der Wollmeise:


Toll! Ich freue mich so sehr! Die Wollmeise-Farben gefallen mir supergut! Leider kann ich mich jetzt nicht auf die Couch setzen und stricken, sondern darf ins Büro zu meiner Kollegin gehen. Aber gut, die Kollegin ist nett, das entschädigt doch ein wenig und bald ist es sicher Abend!

Dienstag, 18. September 2012

Brandstiftung

ist es wohl doch gewesen. Das macht mich wirklich sprachlos. Allerdings scheint gerade eine Welle der Hilfsbereitschaft über beide betroffenen Institutionen hereinzubrechen. Schulkinder sammeln Geld in der Nachbarschaft, der örtliche Fußballverein erklärt das nächste Spiel zum Benefizspiel ... Bei allem Unglück ist das doch toll. Und irgendwann demnächst, wenn das neue Lager angemietet ist, bringe ich dann auch die gestrickten Sachen vom Tag der Handarbeit hin.

Dienstag, 11. September 2012

Geschockt...

... wurde ich gerade durch einen Telefonanruf. Das Sozialkaufhaus der Diakonie in Aschaffenburg, für das wir im Sommer gestrickt haben, ist in der letzten Nacht fast komplett ausgebrannt. Wahrscheinlich war ein technischer Defekt schuld. Ich bin absolut entsetzt über dieses Unglück. Herr Grose war ja am Tag der Handarbeit bei uns im WollTraum und hat von seiner Arbeit erzählt. Nicht nur bei uns, sondern in und um Aschaffenburg arbeitet er seit Jahren unermüdlich daran, das Sozialkaufhaus und die Not seiner Kunden publik zu machen. Noch Ende Juli, als ich ihm bei einer Veranstaltung in der Schule meiner Tochter unerwartet über den Weg lief, dachte ich, dass sich die viele Arbeit langsam lohnt. Und habe mich sehr gefreut! Jetzt dieser Schicksalsschlag, und das auch noch in der Zeit, in der es bald kalt wird. Wenn ich mir die Fotos anschaue, ist wohl das komplette Lager verbrannt. Und auch die geretteten Kleider können unter Umständen wegen des Rauches nicht mehr benutzt werden. Schlafsäcke für Obdachlose, die immer für Notfälle bereit gehalten werden sind verbrannt. Zum Glück ist die Kinderabteilung im Haus gegenüber untergebracht und konnte gerettet werden. Und unsere Strickschätze liegen noch im WollTraum-Laden, weil ich auf einen Übergabetermin gewartet habe. Glück im Unglück!
Dringend benötigt Herr Grose nun einen Lagerraum in der Nähe des Sozialkaufhauses, um alles Gerettete auszulagern. Außerdem natürlich Erwachsenenkleidung für den Winter und Geldspenden.
Wenn ihr noch mehr über den Brand lesen möchtet, schaut ihr bitte hier.

Wer etwas spenden möchte, kann dies über diese Bankverbindung tun:

Spendenkonto: 
Raiffeisenbank Aschaffenburg, BLZ 79562514, Kto.Nr. 1029037

Oder aber Kleiderspenden direkt abgeben, wenn ihr in Aschaffenburg wohnt. Ich werde berichten, wie es weiter geht. 
 

Montag, 10. September 2012

Nachwuchs

Heute kam mein neues Baby mit der Post. Es ist absolut pflegeleicht, braucht kaum Aufmerksamkeit, nur etwas zum Anziehen. Ist es nicht goldig?


Das Holst-Garn hat mich inspiriert, diesen Babypullover zu entwerfen. In der kommenden Lieferung sind auch ein paar Knäuel für weitere Entwürfe dabei. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Jedenfalls muss der Pulli natürlich mit auf den Herbstmarkt und da die richtige Präsentation wichtig ist, wohnt das Kleine ab sofort im WollTraum.
Danke übrigens für Eure Kommentare bei der Umfrage. Ich finde die Stränge auch viel schöner, weil die Farben besser zur Geltung kommen. Also wird es eine Banderole geben - die habe ich gestern aus meinem restlichen Hirn gequetscht :-) Und das eine gewickelte gibt dann den Hinweis auf den Wickelservice. Leider habe ich nämlich nicht so viel gefärbt, dass ich von allen Farben beides da haben könnte.
Die Regeneration bei der Arbeit  heute werde ich nutzen, um es noch einmal mit dem Blogroll zu versuchen. Aller guten Dinge und so... Inzwischen kleben die Blogs zumindest nicht mehr unten an der Seite, sondern sind ganz verschwunden. Ich weiß allerdings nicht, ob das ein gutes Zeichen ist!?

Sonntag, 9. September 2012

Nur kurz

Ich lebe gerade im Kreativchaos. Bin fast dankbar, dass ich morgen wieder arbeiten darf. Etiketten entwerfen, Anleitungen schreiben, Wolle bestellen... und über alles gleichzeitig nachdenken. Mein Gehirn beginnt sich zu zersetzen, ich bin sicher! Und warum ich dann auch noch glaube, meinen Blogroll auf eine eigene Seite setzen zu müssen?! Ich weiß es nicht. Natürlich hat es nicht geklappt! Die Seite ist da, aber der (?) Roll sitzt jetzt unten. "Grmpf" heißt das jugendfreie Wort, oder? Gerade kommt die Tochter und ich werde bei Chili, Fernsehen und Stricken versuchen wieder "normal" zu werden.
Und warum das alles? Ich bin sicher, nur weil ich auf gewaltsamen Entzug gesetzt wurde:

Ein Wochenende ohne BVB und Sportschau hinterlässt eben Spuren. Da muss man sich nach Ersatzdrogen umschauen. Zum Glück ist morgen Montag!

Mittwoch, 5. September 2012

Umfrage

Demnächst gehen wir mit dem WollTraum-Stand auf den Ökomarkt in Aschaffenburg. Ich habe Sockenwolle gefärbt, für die wir jetzt noch Banderolen entwerfen möchten. Darum hier nun die Frage an Euch: Welche Sockenwolle würde Euch eher ansprechen? Die gewickelte, oder die im Strang? Welche flüstert ganz leise: "Nimm mich mit! Ich bin unwiderstehlich!"? Falls Ihr beim Strang an das Aufwickeln denkt - wir bieten auch einen Wickelservice an.


Ich bin gespannt auf Eure Meinung! Und erwähne auch nur ganz am Rande, dass eine Banderole für die gewickelte Wolle natürlich viiiel einfacher zu entwerfen wäre.

Montag, 27. August 2012

Darf ich vorstellen?

Mein Wasserwirbel - endlich fertig und genauso toll, wie erhofft. Mit nur 288g ein absolutes Leichtgewicht. Und spätestens jetzt bin ich Holst-Garn-infiziert. Das nächste Modell ist schon ausgesucht und bald bestellen wir ja in Dänemark :-)



Anleitung: "Wasserwirbel" von Annette Danielsen, Größe M
Wolle: "Supersoft" von Holstgarn (Farbe Sapphire)  288g (oder bei uns im WollTraum)
Nadeln: Stärke 3

Freitag, 24. August 2012

Feindliche Übernahme!

Meditative Gedanken beim Vorbereiten meiner Bundesliga-Stecktabelle zum Beginn der
1. Bundesliga heute Abend.

Hängt am Kühlschrank!
Ob es wohl allen Männern gefällt, dass sich jetzt immer mehr Frauen für Fußball interessieren? Mein Mann sagt zwar, dass ihn alle beneiden, weil ich mit ihm Sportschau gucke und zu Spielen fahre, aber ich bin mir da nicht so sicher. Immerhin wird da eine absolute Männerbastion infiltriert. Demnächst gibt es dann vielleicht Werbung für Binden und Lippenstift im "Kicker"!? Da finde sogar ich Autos und Bier besser! Immerhin gibt es ja die Fan-Shirts auch für Damen (girlie - obwohl die wenigsten, die ich dort gesehen habe die tragen sollten) und sogar Sticker für Fingernägel gibt es beim BVB. Jaha, die gehen mit der Zeit! Aber ich kann mir schon vorstellen, dass manche Männer den guten alten Zeiten nachtrauern, in denen Mann noch unter sich sein konnte, um sich mit den wirklich wichtigen Themen auseinander zu setzen.
Apropos wichtig! Liebe Kicker-Redaktion, ich hätte da eine Anmerkung: um die Stecklogos aus der Pappe zu lösen braucht man nicht unbedingt ein spitzes Messer, es geht auch mit einer Haarklammer. Vielleicht könntet Ihr das in der nächsten Ausgabe abdrucken!? Wäre echt nett!
Und dann noch eine Anregung für die Fußball-Clubs. Eure Logos sind ja alle sowas von langweilig! Ich weiß das, weil heute Nacht und so... Vielleicht könntet Ihr mal ein paar kreative Geister damit beauftragen neue Wappen zu entwerfen? Mit Wiedererkennungscharakter? Als leuchtendes Beispiel möchte ich da den SV Duisburg erwähnen - so macht man das, dann klappts auch mit den Frauen:

Wie süüüüüß!
So, bevor nun jemand an der Tür klingelt und mir mein Dortmund-Trikot abnimmt, verabschiede ich mich. Die Westtribüne ruft, in einer Stunde geht mein Zug und ich weiß immer noch nicht, wie ich diese verflixten Sticker auf die Nägel kriegen soll!

Diesmal mit Übernachtung im Hilton - nach dem Spiel!
Bis bald! Vielleicht seht Ihr mich ja im Fernsehen!