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Mittwoch, 21. September 2011

Es begann am Montag!

Alles war wie immer. Morgens Büro, mittags erst Laden und später Stricktreff. Kurz vor dem Stricktreff fanden wir unsere letzte lebende Haustier-Maus mit dem biblischen Alter von fast drei Jahren im Wassernapf. Irgendwie war sie nicht mehr rausgekommen. Sie war vollkommen unterkühlt und lebte gerade noch so. Also Maus erst einmal trocken gelegt, in ein Tuch gewickelt und (ohne Maus) zum Stricktreff gegangen. Als ich um 22 Uhr zurück kam, war sie immer noch kalt und wir dachten, dass sie die Nacht nicht überlebt. Aber ich fand, dass niemand, auch keine uralte Maus frieren soll. Darum habe ich sie auf mein Heizkissen gebettet und noch ein bisschen ferngesehen. Um halb eins wollte ich ins Bett gehen - da fing sie plötzlich an zu fressen und zu trinken und innerhalb kürzester Zeit war sie wieder "fit". Inzwischen war es halb zwei.
Am nächsten Morgen - die Maus lebte immer noch - war ich dementsprechend müde. Auch dieser Tag begann wie immer mit Büro bis zum Mittag. Noch müder! Nach einer kurzen Schlafpause im Bett, die mir mein Mann netterweise zugestand, geschah dann dies hier:


Ihr seht das, was mal mein gemütliches Wohnzimmer war. Unter dem Vorwand "nur mal kurz einige Schränke halten zu müssen" lockte mich mein Mann um 16 Uhr in die Küche. Und dort durfte ich dann stundenlang erleben, wie Leisten, die vorher definitiv gerade an der Wand hingen, krumm und schief wurden, sobald man sich ihnen mit der Bohrmaschine näherte. Um 18 Uhr hatten wir Chorprobe, um 20 Uhr ging es weiter. Ich glaube wir haben die Schränke dreimal an- und abgeschraubt, festgestellt dass die bestellte Arbeitsplatte zu kurz ist, die drei Kacheln an der Wand auch noch einmal runtermüssen. Um 21.30 Uhr haben wir die Kinder zur Hamburgerbude geschickt, weil definitiv abzusehen war, dass es kein Abendessen aus dieser Küche geben wird. Um kurz vor 22 Uhr habe ich den Zweitschlüssel hinterhergefahren. Der andere steckte im abgeschlossenen Auto! Als ich zurück kam, standen der letzte Schrank. Es war 23 Uhr. Ich habe die Wasserwaage nicht mehr drauf gelegt - gerade kann ja jeder!
Heute haben wir pausiert. Und ich laufe Slalom über den Wohnzimmerteppich. Aber auch das wird vorüber gehen. Ich bin ganz sicher!

Kommentare:

  1. Das fällt unter das Motto: "Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt" Ich wünsche euch, dass sich das Chaos schnell auflöst. Und schön, dass es der Maus wieder so gut geht.
    Lieben Gruß
    Sabine

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  2. Was für ein Tag ... da ist ja gut, dass du ab sofort wieder beim Yoga entspannen kannst, auch wenn anfangs die Muskeln ein bisschen rebellieren. Wir haben relativ harmlos angefangen, weil zwei Neue in der Gruppe sind. Daher habe ich auch keine Nebenwirkungen zu verzeichnen ;-).
    Liebe Grüße und für zwischendurch mal einen ruhigen und entspannten Tag.
    LG Susie

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  3. Boah das klingt chaotisch. Aber die Geschichte mit der Maus ist zum Glück gut ausgegangen - so wirds mit der Küche sicher auch sein ;-)

    Ich halt die Daumen und erinner mich grad daran, als wir Küche renoviert haben *grins*

    Liebe Grüße und starke Nerven wünsch ich dir,
    nima

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  4. Was soll ich sagen? Wie gut, dass du so in dir ruhst und dir die momentane Unordnung doch fast nix ausmacht, gell?
    Ich drück' dich
    Bine

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