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Mittwoch, 10. August 2011

Dankbarkeit #1: Frieden

Ja, erst wochenlang nix gepostet und jetzt höre ich nicht mehr auf! Aber da gibt es so was Schönes, da möchte ich unbedingt mitmachen. Darauf aufmerksam wurde ich bei Nima. Die ursprüngliche Idee, oder soll ich sagen "das Bedürfnis" kommt von Bora. Und sie tritt da bei mir offene Türen ein. Gerade in den letzten Tagen habe ich mir so viele Gedanken über das Thema gemacht, aber ich hab´s nicht geschafft darüber zu schreiben. Jetzt habe ich den Anstoß und mache mit bei "10 Tage Dankbarkeit". Ich bin Dir dankbar dafür Bora - bin schon ab und zu um Deinen Blog "herumgeschlichen" und habe ihn dann wieder verloren - nun war die Zeit dafür da!

Dankbarkeit#1:Frieden ist das Thema für den ersten Tag. Heute in den Nachrichten kamen die Krawalle in England und überall auf der Erde ist Krieg. Das ist die eine Seite, ich bin dankbar dafür im wohlbehüteten Deutschland in meiner Kleinstadt zu leben! Die zweite Art Frieden für die ich dankbar bin ist manchmal schwer zu verteidigen. Meine Art zu leben beinhaltet ganz stark mich zu reflektieren und wo nötig und möglich weiter zu entwickeln. Zu verändern, zu reifen, weise zu werden ... Das klappt nicht immer, aber ich bemühe mich. Und ich versuche in Frieden, im Einklang mit mir selbst zu leben. Weil das aus meiner Sicht die Voraussetzung für Vieles im Leben ist. Leider gibt es eine Menge Menschen, denen das nicht gelingt. Und mit diesen Menschen muss ich teilweise Kontakt haben, weil ich mit ihnen verwandt bin, oder weil ich auch da arbeite, singe und meine Zeit verbringe wo sie sind. Ich vergleiche sie gerne mit den Dementoren von Harry Potter, kann förmlich spüren, wie sie mir die Lebenskraft rauben. Aber ich arbeite auch daran, solche Situationen und  Menschen nicht mehr so nahe an mich heran kommen zu lassen. Mir meinen Frieden nicht nehmen zu lassen!
Ich wünsche Euch eine friedvolle Nacht,
Susanne

 

Kommentare:

  1. gute Morgen Susanne,
    intressant lese ich das und schaue bei den anderen und das ist ein guter Vorsatz und man kann auch so leben sich den eigenen Frieden in sich nicht nehmen zu lassen. Weil wenn jeder mit sich an fangen würde würde auch die Welt um dich herum anders werden doch es ist ein Schritt der nicht jeder kann..leider.
    Ich probiers auch immer wieder und es ist ein Kampf sich nichts mehr nehmen zu lassen was man gefunden hat! Doch ich gebe nicht auf.
    Danke für dieses Posting um mir wieder bewusster es zu machen.
    Liebe Grüsse Elke

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  2. Guten Morgen Susanne,

    ich glaube, dass ist ein ewiges Lernen. Immer und jeden Tag, seinen Weg trotz aller Einflüsse gehen zu dürfen - immer wieder zu staunen über andere, aber auch ohne zu verurteilen, zu wissen das man selbst es anders macht.

    Ich bin gespannt, was wir die nächsten 10 Tage ganz bewusst erleben.

    Liebe Grüße nima

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  3. Der Vergleich mit den Dementoren ist gut. Habe heute Nacht genau von diesen Menschen geträumt. Als ich aufgewacht bin, hab ich festgestellt ich MUSS solche Menschen nicht an mich ranlassen. Zumindest nicht so weit, dass sir mir meine Energie rauben können. Gelingt zwar nicht immer, aber so ist das nunmal im Leben...
    Liebe Grüße von Subs

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  4. Oh ja, das das kann ich gut verstehen: Dass wir uns (zumindest teilweise) geschützt fühlen dürfen ich, so etwas Gutes, nicht? Obwohl das Sichselberschützen nicht immer einfach ist... vielleicht weil es die Nähe beschneidet, die wir Menschen beieinander suchen? Aber diese Grenzen sind so wichtig! Gut, dass du das immer besser lernst... dazu gehört irgendwie auch Mut, nicht?
    Ich freue mich, dass du mit dabei bist! Ich werde dich gleich mal verlinken unter den Dankbarkeits-Posts...
    herzliche Grüsse
    Bora

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  5. Oh ja, die Dankbarkeit...manchmal geht sie mir verloren bei so viel Dummheit und Egoismus um mich rum. Aber auch ich bin dankbar ohne Angst aufgewachsen zu sein und leben zu können. Danke, liebe Susanne für diese Gedanken

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